Lexikon Definition für Dreitagefieber

Dreitagefieber:
1. Phlebotomusfieber (Pappatacci-Fieber): Virusinfektion, welche von Sandmücken übertragen wird; kommt im gesamten Mittelmeerraum so- wie im vorderen Orient bis nach Indien und China vor; die Krankheit bricht plötzlich aus, mit sehr hohem Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwin- delgefühl, Erbrechen, Gelenk- und Rückenschmerzen und klingt nach circa drei Tagen wieder ab. 2. Malaria Tertiana: Gutartige Malaria-Erkrankung, die durch die Erreger Plasmodium vivax und Plasmodium ovale verursacht wird; namensgebend für die Malaria Tertiana ist die Art des Fieberverlaufes: Zwei Tagen Fieber folgt ein fieberfreier Tag; nebem hohem Fieber kommt es auch zu star- ker Übelkeit und Erbrechen. 3. Exanthema Subitum (Kinderkrankheit): Nach ca. dreitägigem Fieber kommt ein Hautausschlag, übertragen durch Herpes-Viren; diese Kinderkrankheit verläuft in der Regel ohne Komplikationen, ist jedoch ansteckend.

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