Lexikon Definition für Eiszeit

Eiszeit: (1.)
Glazialzeit: Periode der Erdgeschichte mit starker Vereisung und Vergletscherung vor allem in Polnähe; im Quartär waren Niederschläge meist Schnee, welche zu Firn erhärteten; je nach Region gab es unterschiedlich viele Eiszeiten (zum Beispiel in Deutschland drei Eiszeit- Perioden, währen in den Alpen vier bekannt sind); auch in Asien, Nordamerika und Afrika gab es Eiszeiten; durch die Eiszeiten bildete sich im Norden sog. Inlandeis, welches alles be- deckte; V-Täler formten sich zu U-Tälern, Moränenbögen, Schotterfluren, Findlinge usw. bildeten sich; in den Zwischeneiszeiten (Interglazialzeiten) war das Klima dem heutigen ähn- lich, was durch Funde belegt werden kann; Tier- und Pflanzenwelt wurden in der Nacheiszeit (Postglazialzeit) wieder angesiedelt.
Eiszeit: (2.)
Kleine Eiszeit: Kühles Klima vom 15. - 19. Jahrhundert, welches erheblichen Klima- schwankungen unterlag; Ursachen waren höhere vulkanische Tätigkeiten und eine schwächere Sonnenaktivität; schwere und lange Winter sowie nasse Sommer vereitelten eine üppige Vegetation.
Eiszeit: (3.)
Dokumentarfilm aus Deutschland von Alexander Kleider und Daniela Michel aus dem Jahr 2004.
Eiszeit: (4.)
Umgangssprachlich ein sehr abgekühltes Verhältnis zwischen Einzelpersonen oder auch Staaten oder Gemeinschaften.

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