Lexikon Definition für Elfenbeinküste

Elfenbeinküste:
Autoritäre präsidiale Republik mit Einparteinsystem in Afrika mit der Hauptstadt Yamoussoukro; die Landessprachen sind neben Französisch auch Diula und Kwa; über 18 Millionen Menschen leben auf einer Fläche von ca. 322.460 km2; der Name in Landessprache ist Cote d'Ivoire aus dem Französischen; nach der Küste zum Atlantischen Ozean bzw. zum Golf von Guinea breitet sich ein dichter Regenwald aus; weiter landeinwärts steigt die Seehöhe durch Berge wie die Nordguineaschwelle auf 1.000 m bzw. weiter westlich im Nimbabergland auf 1.800 m; Feucht- und Trockensavannen gibt es im Hochland, welche aber immer mehr dem Wanderfeldbau, der Brandrodung sowie der Beweidung weichen müssen; aufgrund der geografischen Lage des Landes unterscheidet man drei Klimazonen: Äquatoriales Klima im Süden, feuchtes Savannenklima in der Mitte und trockenes Savannenklima im Norden; je nach Klimazone ist auch die Vegetation und das Tierreich unterschiedlich; während im Süden die Regenwälder dominieren, gibt es im Norden hautpsächlich Trockenwälder und Savannen; im Regenwald wohnen neben vielen Wirbeltieren, Langusten, Primaten, Wasserbewohnern auch die dem Land namensgebenden Elefanten (wegen dem Elfenbein der Stoßzähne); im Norden sind vor allem Hyänen und Schakale beheimatet sowie eine Vielzahl an Vogelarten; das Land ist in 19 Regionen mit den jeweiligen Hauptstädten aufgeteilt; die meisten Menschen leben von der Landwirtschaft, aber auch der Export von landwirtschaftlichen Produkten wie Kakao, Kaffee, Ananas und Bananen ist nennenswert; besonders wichtig ist auch der Export von Erdöl, welches in Küstengebieten vorkommt; neben einem guten Straßennetz sowie Zug- verbindungen zu wichtigen Städten verfügt die Elfenbeinküste auch über drei Flughäfen und zwei Seehäfen; obwohl Schulpflicht besteht und die dafür notwendigen Einrichtungen zur Verfügung stehen, ist der Analphabetismus nach wie vor ein Problem.

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