Lexikon Definition für Flußpferd

Flußpferd:
Hippopotamidae, auch Nilpferd oder Großflußpferd; aus der Ordnung der Paarhufer; Säugetier; großes, plumpes, fast haarloses Tier, das sich von Pflanzen ernährt; neben dem riesigen, fassförmigen Körper und dem wuchtigen Kopf sind die Gliedmaßen sehr kurz; zwischen den vier Zehen an den Beinen ist eine Schwimmhaut; erreichen eine Größe bis zu 5 m Länge und ein Gewicht bis zu 4,5 Tonnen; der Rücken ist eher bräunlich gefärbt, während der Bauch purpur ist; das Verbreitungsgebiet ist in Afrika in der Nähe von Strömen und Seen, vor allem mit Schilf; sind nachtaktive Tiere, die den Tag im Wasser schlafend verbringen und in der Nacht hauptsächlich Gräser, weniger Wasserpflanzen, fressen; nach einer Tragezeit von ca. 240 Tagen bekommt das Muttertier zumeist ein Junges (an Land oder im seichten Wasser); die Jungtiere wiegen bis zu 50 kg und können gleich nach der Geburt laufen, lösen sich aber erst nach ca. acht Monaten von der fürsorglichen Mutter; verwandt mit dem Wal.

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