Lexikon Definition für Freud

Freud: (1.)
Sigmund Freud: Sigismund Schlomo Freud; geb. am 6.5.1856 in Freiberg, gestorben am 23.9.1939 in London; österreichischer Psychiater, Nervenarzt und Tiefenpsychologe; Begründer der Psychoanalyse und Religionskritiker; ab 1886 Nervenarzt und Hypnotherapeut in Wien, heiratete 1886 Martha Bernays, mit der er sechs Kinder hat (unter anderem auch Anna, eine österreichisch-britische Psycholanalytikerin); veröffentliche 1895 eine Studio über Hysterie mit J. Breuer, 1900 ?Die Traumdeutung?, 1901 die ?Psychopathologie des Alltagslebens?, 1923 ?Das Ich und das Es?; war ab 1902 Professor in Wien; 1938 wanderte Freud nach London aus; neben zahlreichen Kliniken, Instituten und Preisen erhielt Freud noch viele weitere posthume Ehrungen für seine Werke.
Freud: (2.)
Anna Freud: geb. am 3.12.1895 in Wien, gestorben am 9.10.1982 in London; jüngste Tochter von Sigmund Freud; Psychoanalytikerin; wurde nach der Emigration im Jahr 1938 britische Staatsbürgerin; gründete ein Heim für Kriegs- und Weisenkinder sowie die Zeitschrift ?Psychoanalytic Study of the Child?; ihre Arbeit bezog sich großteils auf Kinder und Jugendliche; wichtige Bücher waren zum Beispiel Einführung in die Technik der Kinderanalyse (1927), Einführung in die Psychoanalyse für Pädagogen (1930), Das Ich und die Abwehrmechanismen (1936) und Normality and pathology in childhood (1965).

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