Lexikon Definition für Göring

Göring:
Hermann; Politiker der NSDAP, geboren am 12. Jänner 1893 in Rosenheim (Bayern), gestorben am 15. Oktober 1946 durch einen Selbstmord in Nürnberg; war im ersten Weltkrieg ein bedeutender Jagdflieger; nachdem er 1922 der NSDAP beitrat übernahm er die Führung der SA; 1923 wurde er beim Hitlerputsch verletzt und versteckte sich bis 1927 im Ausland; im Jahr 1932 beteiligte er sich an der Regierungsbildung von Hitler als Reichstagspräsident, ehe er 1933 Ministerpräsident, Innenminister und Reichsminister der Luftfahrt von Preußen wurde; bewirkte die Entstehung der Konzentrationslager und der Gestapo (Geheime Staatspolizei); weitere berufliche Laufbahn: Oberbefehlshaber der Luftwaffe, die er selbst aufgebaut hatte; Beauftragter für den Vierjahresplan; sollte Hitler sterben, beschloss dieser im Jahr 1939, dass Göring sein Nachfolger werden soll; war maßgeblich an der Niederlage der deutschen Luftwaffe im zweiten Weltkrieg mitverantwortlich; wurde am 29. April 1945 von Hitler von all seinen Ämtern entlassen, da er eigenmächtig mit dem Feind verhandelte; sollte aufgrund eines Urteils vom Internationalen Militärgericht in Nürnberg zum Tode verurteil werden, setzte seinem Leben allerdings vorher ein Ende (Selbstmord).

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