Lexikon Definition für Guadeloupe

Guadeloupe:
Gwada; Teil von Frankreich in der Karibik; seit 1674 eine französische Kolonie; seit 1946 als Überseedepartment ein vollintegrierter Teil von Frankreich (gehört auch zur EU); dieses Department besteht aus neun Inseln der Kleinen Antillen, von welchen Guadeloupe die größte ist (1.628 km2, ca. 450.000 Einwohner); Guadeloupe selbst besteht neben acht bewohnten auch von mehreren kleinen unbewohnten Inseln; die nur durch einen schmalen Meerstreifen (Riviere Salee) getrennten Hauptinseln sind Basse-Terre (eine Vulkaninsel) und Grande-Terre (eine flache Kalkinsel); die Bevölkerung besteht zu 90 % aus Schwarzen und Mulatten, der Rest besteht zum Großteil aus Weißen, aber auch aus Indern, Libanesen und Chinesen; gehört zum europäischen Binnenmarkt, die Währung ist der Euro; Hauptwirtschaftszweige sind der Ackerbau (Zuckerrohr, Bananen), der Fremdenverkehr (immer mehr Kreuzfahrtschiffe), die Leichtindustrie (Produktion von Zucker und Rum) und der Dienstleistungssektor.

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