Lexikon Definition für Hauspferd

Hauspferd:
Equus ferus caballus, gehört zur Gattung und Familie der Pferde; stammt vom Urwildpferd ab; heute werden Kaltblüter, Warmblüter, Vollblüter und Ponys gezüchtet, je nachdem, für welches Einsatzgebiet man das Pferd benötigt; Pferde leben in Herden; sie werden zwischen 40 und 220 cm groß (Schulterhöhe) und erreichen ein Gewicht von bis zu 1.200 kg; das durchschnittliche Alter von Pferden liegt bei 20 bis 30 Jahren; nach einer Tragezeit von ungefähr elf Monaten bringt die Stute (weibliches Pferd) ein Fohlen (so nennt man das Junge) zur Welt; männliche Pferde nennt man Hengste; Hauspferde wurden bereits vor 3.000 Jahren in Asien domestiziert und sind heute auf der ganzen Welt verbreitet; Pferde dienen als Reittiere (Warmblüter, Vollblüter) und als Zug- und Arbeitstiere (Kaltblüter); außerdem wurden Pferde auch bei der Feldarbeit eingesetzt oder arbeiteten als Grubenpferde (Ponys) in Bergwerkstollen; bekannte Rassen sind zum Beispiel der Hannoveraner, der Araber, der Lipizzaner, der Holsteiner oder das Belgische Kaltblut; neben Raufutter wie Heu oder Stroh fressen Pferde auch Hafer, verschiedene Silageprodukte (Gras, Mais), Äpfel, Karotten, Mais, Gerste, Kleie usw.; je nach Rasse und Gegend haben Pferde unterschiedliche Fellfarben, zum Beispiel Rappe, Falbe, Brauner, Schecke, Fuchs usw.

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