Lexikon Definition für Herakles

Herakles:
Lateinisch Hercules, Herkules; war in der griechischen Sage ein Halbgott als Sohn des Zeus und der sterblichen Alkmene; galt als Held; seine zwölf Arbeiten waren: 1. Tötung des nemeischen Löwen, 2. Tötung der neunköpfigen lernäischen Hydra, 3. Einfangen des erymanthischen Ebers, 4. Einfangen der windschnellen kerynitischen Hirschkuh, 5. Vertreibung der menschenfressenden stymphalischen Vögel, 6. Gewinnung des Gürtels der Amazonenkönigin, 7. Säuberung der Ställe des elischen Königs Augias, 8. Zähmung des feuerschnaubenden kretischen Stiers, 9. Bändigung der menschenfressenden Rosse des thrakischen Königs Diomedes, 10. Einfangen der Rinder des Riesen Geryoneus, 11. Gewinnung der goldenen Äpfel der Hesperiden, 12. Heraufholen des Höllenhundes Zerberus aus der Unterwelt; durch das Erledigen dieser zwölf Arbeiten wurde Herakles zu einem Helden der griechischen Mythologie; weiters errichtete er die Säulen des Herakles bei Gibraltar; wurde in den Olymp aufgenommen und als Gemahl der Hebe (Tochter der Hera) unsterblich. 2. Unehelicher Sohn von Alexander dem Großen und Barsine; geboren 327 v. Chr. in Baktrien, gestorben 309 v. Chr.; wurde im Zuge der Diadochenkriege auf Befehl von Kassander in Pergamon ermordet.

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