Lexikon Definition für Jelinek

Jelinek: (1.)
Ein aus Tschechien stammender Familienname.
Jelinek: (2.)
Elfriede: geboren am 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag in der Steiermark; Schriftstellerin; Literaturnobelpreisträgerin 2004; in sarkastischem, provokantem Stil schreibt sie über Missstände in der Öffentlichkeit, der Politik und im privaten Leben; schrieb Prosatexte, Romane, Hörspiele und Theaterstücke; besuchte einen katholischen Kindergarten, eine Klosterschule, das Konservatorium der Stadt Wien und macht den Mittelschulabschluss; schaffte im Jahr 1975 den Durchbruch mit ?die liebhaberinnen?; ihr bestverkauftes Werk ist ?Lust?; zahlreiche Stücke werden am Burgtheater aufgeführt; neben dem Literaturnobelpreis erhielt sie viele weitere Auszeichnungen, zum Beispiel Preis des Lyrikwettbewerbes der Österreichischen Hochschülerschaft im Jahr 1969, Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim im Jahr 1978, Preis der Stadt Wien (Literatur) im Jahr 1989, Lessing-Preis für Kritik im Jahr 2004, Andre-Gide Preis im Jahr 2006 (Übersetzung von ?Die Kinder der Toten? ins Französische) usw.
Jelinek: (3.)
Hanns: geboren am 5. Dezember 1901 in Wien, gestorben am 27. Jänner 1969 in Wien; war unter dem Pseudonym Hanns Elin ein bedeutender Komponist und Musikpsychologe in Österreich; komponierte Unterhaltungsmusik und Schlager; beendete die Musikakademie in Wien unter den Lehrern Arnold Schöneberg und Alban Berg nie; wurde im Jahr 1966 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet; neben zahlreichen Kompositionen verfasste er auch wichtige Schriften bezüglich der Zwölftontechnik (Anleitung zur Zwölftonkomposition, 2 Bände, 1952 bis 1958).
Jelinek: (4.)
Josef: Fußballspieler aus Tschechien, geboren am 9. Januar 1941 in Prag; spielte in mehreren Vereinen und in der tschechischen Nationalmannschaft, vorwiegend in der Position links außen.

Weitere Artikel

Jelinek - Lexikon