Lexikon Definition für Kabarett

Kabarett:
Aus dem Französischen cabaret (Schenke); eine humoristisch-satirische oder politisch-gesellschaftliche Aufführung auf der Bühne, die die darstellende Kunst (Monolog, Dialog, Sketche usw.) mit Literatur und Musik vereint; zusätzlich werden Sprachspielereien, Parodien oder Karikaturen eingebunden; die mit wirkenden Personen sind Kabarettisten; man unterscheidet das literarische Kabarett (Gedichte, Lieder, Prosatexte) und das politische humoreske Kabarett (Parodien, Satiren, Sketche); im Jahr 1881 entstand das erste literarische Kabarett in Frankreich, Paris (Chat noir); im Jahr 1901 gab es erstmals in Deutschland ein Kabarett (in Berlin, von E. Von Wolzogen und O. Bierbaum); danach verbreitete sich das Kabarett sehr schnell im ganzen Land; aus dem literarischen Kabarett entstanden das politisch-literarische und das politisch-satirische Kabarett; bekannte Kabarettisten sind zum Beispiel Ottfried Fischer, Alfred Dorfer, Josef Hader, Dieter Hallervorden, Helge Schneider usw.

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