Lexikon Definition für Lohnpfändung

Lohnpfändung:
Zahlt ein Schuldner seine Rechnungen nicht, so kann der Gläubiger ihn pfänden lassen. Ist die Pfändung im Haushalt des Schuldners erfolglos, weil dieser keine pfändbaren Gegenstände besitzt, so kann der Gläubiger eine Lohnpfändung vornehmen lassen. Der Lohn darf allerdings nur bis zu einem gewissen Satz gepfändet werden, das Existenzminimum muss dem Schuldner belassen werden. Die Lohnpfändung kann auch über einen längeren Zeitraum vorgenommen werden, so dass monatlich mit jedem Lohn ein gewisser Teil der Schuldsumme an den Gläubiger gezahlt wird. Der Arbeitgeber darf den pfändbaren Teil des Lohnes nicht an den Arbeitnehmer auszahlen, sondern muss diesen dem Gläubiger zukommen lassen.

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